Bieleblog

  • Solarförderung? Solarbetrug!

    Wie kann eine halbwegs gebildete Person und dann auch noch Politikerin und Ministerin von einer Solarförderung sprechen, die gekürzt oder gar gestrichen werden soll.
    Angeblich werden dadurch Milliarden an Geldern erspart.

    Fakt ist: Besitzer von Solaranlagen werden gezwungen, teuren Strom billigst an die EVU’s (Energieversorgungsunternehmen) einzuspeisen, die genau diesen Strom dann wieder an ihre Kunden verkauft.

    Mehrere Fragen drängen sich auf: Zahlt das EVU für die Einspeisung oder der Staat, die Bürgerinnen und Bürger?

    Wer kassiert den gap, die Marge zwischen dem Verkaufspreis der Kilowattstunde -etwa 35ct. und dem Einspeisepreis von 3ct?

    Man muss unterscheiden zwischen alten Einspeise-Verträgen, zu denen sich der Bund verpflichtet hat, viele Jahre feste Einspeisevergütungen zu zahlen bzw, zu garantieren. Die bleiben vermutlich unangetastet, da es sich um vertragliche Verpflichtungen handelt, die nicht so einfach gestrichen werden können.

    Neue Verträge bieten seit geraumer Zeit aber nur noch Einspeisevergütungen unterhalb des Preises von Strom an den Strombörsen. In all diesen Fällen verdienen die EVU’s also schon kräftig an dem eingespeisten Strom.

    Gleichzeitig weigert sich die Politik, den quasi ‚verschenkten‘ Strom als billigen Industriestrom zu verwenden.

    In meinen Augen ist das Betrug.

  • Immerhin

    schauen die Griffe jetzt zu den Bürgerinnen und Bürgern bzw. in Ziehrichtung. Um sie daran zu erinnern, dass die Abfallwirtschaft so nett war, die Tonnen zu leeren, stehen sie gleich mitten in der Einfahrt. So müssen alle erst einmal mitten auf der Straße halten um die Tonnen an die Seite zu schaffen.

    Mülltonnen vor der Einfahrt. Griffe immerhin anweisungskonform
  • Der gute Abfall

    unglaublich diese Mengen an Abfall, die unverantwortliche Bürger und Bürgerinnen am ‚Haus des Abfalls‘ hinterlassen. Der ganze ‚Park der Menschenrechte‘ strotzt vor überfüllten Tonnen, hat man doch dort wieder ein angenehmes Wochenende verbracht. Oft nach Stadtfesten aber auch so schon mal sind die Tonnen zu klein, Wer soll das auch alles bewältigen? Die Abfallwirtschaft vermute ich.

    zu kleine Abfalltonnen in ganz Bieledorf
  • Der gute Eindruck

    Immer wieder fällt der Wochenanfang auf. Am Wochenende wurde gefeiert oder auch nur ge’chilled‘. Dann macht Bieledorf seinen besten Eindruck:

    Leider haben die Gäste (Bürger/Innen würden sich das vermutlich nicht erlauben) auch Hinterlassenschaften neben der Lutter gelassen.

    Die Mülleimer sind schon immer zu klein und die Leerung eher ein Zufall. Es gelten halt Tarife und Arbeitszeiten und wer putzt schon gern hinter anderen Leuten her. Oder abends, morgens oder gar nachts? Da gelten schließlich Zuschläge!

    Direkt neben der Kunsthalle könnte es natürlich auch Kunst sein. Ach nein, nicht ’natürlich‘, passt es docvh schlecht in die Parks von Bieledorf.

  • Die gute Ordnung

    Bei jeder Gelegenheit bittet die Abfallwirtschaft in Bieledorf, Mülltonnen jeweils mit dem Griff zur Straße zu stellen. Auf der Internetseite, in Flyern zum Beispiel. Bei widerspenstigen Bürger/Innen gern auch mit aufgemalten Bildern auf den Tonnen.

    Ist die Leerung erfolgt, findet man seine Tonnen in ganz anderer Aufstellordnung. Trotz der klärenden Bilder. Auf der anderen Straßenseite, dem nächsten Grundstück oder vor der eigenen Einfahrt. Dann denkt man wenigstens ans Reinholen, wenn man von der Arbeit kommt.

    Die Arbeit der öffentlichen Bediensteten ist halt sehr schwer und da darf man nicht erwarten, dass diese die ganze Mühe gern machen.
    Und schon gar nicht als Service zugunsten der Bürger/Innen.

  • ‚Drehorte‘

    Im Grunde Mord – Blutsbande

    Den schönsten Drehort sucht man vergeblich in Ostwestfalen-Lippe, ist er doch gar nicht dort.

    Das schöne Hotel-Retaurant mit Parkplatz ‚direkt zum Teutoburger Wald‘ liegt mehr als 200km nördich: in Schleswig-Holstein am ‚Kleinen See‘. Klein heisst auf norddeutsch ‚Lütt‘, also heisst der See Lütjensee. Das Retaurant ist seit mehr als 75 Jahren im Familienbesitz und bietet erlesene Speisen – auch aus dem See.

  • ‚Service‘

    noch nicht ganz drin in der neuen Welt bietet die Stadt Bielefeld sogenannte Service-Stopps an. Gemeint sind zusätzliche Pausen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (sowie der Bürgerinnen und Bürger) auf den Wertstoffhöfen der Stadt.

    Mit besonderen Flyern weist die Stadt auf die Notwendigkeit dieser Pausen hin und bietet als ‚Service‘ ganz modern einen KuhErr-Code an. Mit meinem Handy kann man den nicht lesen, immerhin ein Sony Xperia der neueren Bauart.

    Das ist wiederum nicht schlimm, erfährt man auf der Webseite dahinter ohnehin nur, ob gerade ein ‚Service‘-Stopp aktiv ist oder nicht.

    Hat man so erfahren, dass gerade kein Stopp aktiv ist, fährt man zuhause los und steht dann doch in der Schlange. Geschlagene 45 Minuten braucht ein Radlager um 4 oder 5 mal gegen Müllstapel zu fahren um sie zu komprimieren.

    Die Mitarbeiter können nur zuschauen, die Bürgerinnen und Bürger nur warten.

    P.S.: Die Anzeige der ‚Service‘-Stops wurde überarbeitet und sichtbar verbessert. Meinen Glückwunsch dazu!

  • Hallo!

    Hallo in Bieledorf oder wie immer Sie den Ort nennen, der gerne groß sein will. Bielefeld ist der offizielle Name. Studenten behaupteten tatsächlich mal, diesen Ort gäbe es gar nicht. Als Bielefeld-Verschwörung wurde das zu einem Film gemacht. Auch der beliebte Münsteraner Tatort macht gern schäbige Bemerkungen. Ist es nur ein Vorort von Münster, zu dem keine Straße führt?

    Ich werde berichten.