Bieleblog

  • Der gute Eindruck

    Immer wieder fällt der Wochenanfang auf. Am Wochenende wurde gefeiert oder auch nur ge’chilled‘. Dann macht Bieledorf seinen besten Eindruck:

    Leider haben die Gäste (Bürger/Innen würden sich das vermutlich nicht erlauben) auch Hinterlassenschaften neben der Lutter gelassen.

    Die Mülleimer sind schon immer zu klein und die Leerung eher ein Zufall. Es gelten halt Tarife und Arbeitszeiten und wer putzt schon gern hinter anderen Leuten her. Oder abends, morgens oder gar nachts? Da gelten schließlich Zuschläge!

    Direkt neben der Kunsthalle könnte es natürlich auch Kunst sein. Ach nein, nicht ’natürlich‘, passt es docvh schlecht in die Parks von Bieledorf.

  • Die gute Ordnung

    Bei jeder Gelegenheit bittet die Abfallwirtschaft in Bieledorf, Mülltonnen jeweils mit dem Griff zur Straße zu stellen. Auf der Internetseite, in Flyern zum Beispiel. Bei widerspenstigen Bürger/Innen gern auch mit aufgemalten Bildern auf den Tonnen.

    Ist die Leerung erfolgt, findet man seine Tonnen in ganz anderer Aufstellordnung. Trotz der klärenden Bilder. Auf der anderen Straßenseite, dem nächsten Grundstück oder vor der eigenen Einfahrt. Dann denkt man wenigstens ans Reinholen, wenn man von der Arbeit kommt.

    Die Arbeit der öffentlichen Bediensteten ist halt sehr schwer und da darf man nicht erwarten, dass diese die ganze Mühe gern machen.
    Und schon gar nicht als Service zugunsten der Bürger/Innen.

  • ‚Drehorte‘

    Im Grunde Mord – Blutsbande

    Den schönsten Drehort sucht man vergeblich in Ostwestfalen-Lippe, ist er doch gar nicht dort.

    Das schöne Hotel-Retaurant mit Parkplatz ‚direkt zum Teutoburger Wald‘ liegt mehr als 200km nördich: in Schleswig-Holstein am ‚Kleinen See‘. Klein heisst auf norddeutsch ‚Lütt‘, also heisst der See Lütjensee. Das Retaurant ist seit mehr als 75 Jahren im Familienbesitz und bietet erlesene Speisen – auch aus dem See.

  • ‚Service‘

    noch nicht ganz drin in der neuen Welt bietet die Stadt Bielefeld sogenannte Service-Stopps an. Gemeint sind zusätzliche Pausen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (sowie der Bürgerinnen und Bürger) auf den Wertstoffhöfen der Stadt.

    Mit besonderen Flyern weist die Stadt auf die Notwendigkeit dieser Pausen hin und bietet als ‚Service‘ ganz modern einen KuhErr-Code an. Mit meinem Handy kann man den nicht lesen, immerhin ein Sony Xperia der neueren Bauart.

    Das ist wiederum nicht schlimm, erfährt man auf der Webseite dahinter ohnehin nur, ob gerade ein ‚Service‘-Stopp aktiv ist oder nicht.

    Hat man so erfahren, dass gerade kein Stopp aktiv ist, fährt man zuhause los und steht dann doch in der Schlange. Geschlagene 45 Minuten braucht ein Radlager um 4 oder 5 mal gegen Müllstapel zu fahren um sie zu komprimieren.

    Die Mitarbeiter können nur zuschauen, die Bürgerinnen und Bürger nur warten.

    P.S.: Die Anzeige der ‚Service‘-Stops wurde überarbeitet und sichtbar verbessert. Meinen Glückwunsch dazu!

  • Hallo!

    Hallo in Bieledorf oder wie immer Sie den Ort nennen, der gerne groß sein will. Bielefeld ist der offizielle Name. Studenten behaupteten tatsächlich mal, diesen Ort gäbe es gar nicht. Als Bielefeld-Verschwörung wurde das zu einem Film gemacht. Auch der beliebte Münsteraner Tatort macht gern schäbige Bemerkungen. Ist es nur ein Vorort von Münster, zu dem keine Straße führt?

    Ich werde berichten.