Wie kann eine halbwegs gebildete Person und dann auch noch Politikerin und Ministerin von einer Solarförderung sprechen, die gekürzt oder gar gestrichen werden soll.
Angeblich werden dadurch Milliarden an Geldern erspart.
Fakt ist: Besitzer von Solaranlagen werden gezwungen, teuren Strom billigst an die EVU’s (Energieversorgungsunternehmen) einzuspeisen, die genau diesen Strom dann wieder an ihre Kunden verkauft.
Mehrere Fragen drängen sich auf: Zahlt das EVU für die Einspeisung oder der Staat, die Bürgerinnen und Bürger?
Wer kassiert den gap, die Marge zwischen dem Verkaufspreis der Kilowattstunde -etwa 35ct. und dem Einspeisepreis von 3ct?
Man muss unterscheiden zwischen alten Einspeise-Verträgen, zu denen sich der Bund verpflichtet hat, viele Jahre feste Einspeisevergütungen zu zahlen bzw, zu garantieren. Die bleiben vermutlich unangetastet, da es sich um vertragliche Verpflichtungen handelt, die nicht so einfach gestrichen werden können.
Neue Verträge bieten seit geraumer Zeit aber nur noch Einspeisevergütungen unterhalb des Preises von Strom an den Strombörsen. In all diesen Fällen verdienen die EVU’s also schon kräftig an dem eingespeisten Strom.
Gleichzeitig weigert sich die Politik, den quasi ‚verschenkten‘ Strom als billigen Industriestrom zu verwenden.
In meinen Augen ist das Betrug.











